Reaktionen

Wir publizieren hier eine kleine Auswahl aus den empörten Zuschriften und Stellungnahmen, die uns laufend erreichen:

Am 23. Oktober hat die Regierung ihre Vernehmlassungsvorlage «Weiterentwicklung der Strategie der St.Galler Spitalverbunde» präsentiert. Diese verdient allerdings den Namen «Strategie» nicht. Eine Strategie, die langfristig funktionieren soll, müsste alle denkbaren Zukunftsszenarien berücksichtigen. Das hätte Offenheit im Denken und in den Ergebnissen vorausgesetzt. Diese war nicht gegeben – im Gegenteil: Die Ausarbeitung war geprägt durch Denkverbote und dadurch, dass das völlig ungenügende Grobkonzept des Verwaltungsrates vom Mai 2018 als Prämisse gesetzt war. Die Regierung hat sich dem Verwaltungsrat unterworfen. Der Prozess seit Sommer 2018 hatte einzig den Zweck, die Absichten des Verwaltungsrates zu bestätigen. Resultat ist ein kurzfristiges und kurzsichtiges Sanierungs-Flickwerk ohne Perspektiven, dafür mit umso mehr Widersprüchen. Mit dem Modell «4plus5» wäre die Versorgung im Toggenburg nicht gesichert. Es würde ein Gesundheitsnotstand drohen.

Entsprechend erreichen uns immer mehr empörte Zuschriften und Stellungnahmen. Wir publizieren hier eine kleine Auswahl:

  • 20.03.2020

  • 29.02.2020

  • 14.01.2020:
    «Was ist nun tatsächlich zu tun. Wie sollen wir Bürgerinnen und Bürger mit einer autokratischen, selbstherrlichen Regierung verfahren, die uns permanent belügt, hintergeht, mit leeren Worten hinhält, unnötig beschäftigt und sich mit keiner Silbe tatsächlich um unsere Anliegen kümmert?»
    Leserbrief-Eingabe von Dr. med. Daniel Güntert, Wattwil (PDF)
  • 20.12.2019:
    Leserbriefe im St.Galler Tagblatt
  • 15.12.2019:
    «Für mich ist es nach wie vor nicht nachvollziehbar, warum für das Spital Wattwil keine Betriebsrechnung veröffentlicht
    wird oder werden kann. Im ganzen Kanton St.Gallen können oder müssen Betriebsrechnungen pro Abteilung, pro Standort usw.
    geführt werden. Ich vermute sehr, dass der Standort Wattwil sehr wahrscheinlich ein bedeutend tieferes Defizit ausweisen
    würde als der Standort Wil. Nach wie vor wäre es für das Toggenburg und die Bevölkerung wichtig, dass über diesen
    Bereich klar und ohne Tricks (zu Lasten vom Standort Wattwil) Auskunft gegeben wird.»
  • 15.12.2019:
    «Ich bin empört über das offensichtliche „Aushungern“ des Spitals Wattwil. Das ist eine fiese und hinterlistige Art, Fakten zu schaffen. Die Politik hat die Wirtschaft zu steuern und nicht umgekehrt. Diese „Strategie“ wird sich früher oder später politisch rächen.
    Das, was Sie hier der Bevölkerung vorgelegt haben, ist ein Flickwerk von konzeptlosen Ideen und Fakten. Man hat wirklich das Gefühl, im Departement und im VR sind Leute, die nicht so recht wissen, was sie machen sollen. Jedes Geschäft oder Betrieb, der so geführt würde, ist zum Scheitern verurteilt. Steuern sieht anders aus.
    Also – bitte arbeiten Sie einen Vorschlag aus, der tauglich ist!»
  • 13.12.2019:
    «Die Regierung hat die Glaubwürdigkeit und das uneingeschränkte Vertrauen verloren. Was folgt, ist ein Hinauszögern mit einem Abschied in Raten – aber leider erst, nachdem schon sehr, sehr viel Geld ausgegeben wurde.
    Und jetzt wird eine sogenannt neue Strategie «4plus5» vorgestellt. Heisst „4plus5“, dass diese neue Strategie nicht schon nach 4 Jahren nicht mehr gültig ist, sondern diesmal erst in 5 Jahren?»
  • 06.12.2019:
    Wattwil wehrt sich gegen die geplante Spitalschliessung: «Ohne den Souverän geht nichts», Bericht auf tagblatt.ch zum Kampf des Bürgerforums Pro Regionalspital Wattwil für den Erhalt des Spitals Wattwil
  • 02.12.2019:
    «Ich bin tatsächlich davon überzeugt, dass im Toggenburg eine gute unabhängige, stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung zusammen mit dem Spital Wattwil möglich ist, wenn die Ärzteschaft mit der Gemeinde Wattwil und den Toggenburgerinnen und Toggenburger zusammen an einem Strick ziehen und ein eigenständiges Modell entwickeln, wie es andere Regionen auch schon erfolgreich umgesetzt haben. Die St.Galler Regeriung soll sich am Toggenburg die Zähne ausbeissen!»
    Stellungnahme von Dr. med. Daniel Güntert, Wattwil (PDF)
  • 26.11.2019:
    Vernehmlassungs-Stellungnahme eines besorgten Bürgers (PDF)
    (Name dem Vorstand bekannt)
  • 22.11.2019:
    «Ich möchte mich einmal bei Ihnen bedanken für Ihren sehr grossen Einsatz für das Spital Wattwil. Ich selber arbeite schon mehr als 20 Jahre im Spital, und was jetzt abläuft ist eine riesen Sauerei. Wir bekommen praktisch keine Patienten mehr, alle werden nach Wil gebracht, und wir haben dadurch sehr schlechte Patientenzahlen. Das gute und langjährige Personal läuft uns davon, was dazu führt, dass wir früher als 2024 schliessen müssen, weil schlicht und einfach keine Ärzte und kein Personal mehr vorhanden ist. Das die Qualität darunter leidet, muss, so glaube ich, nicht erwähnt werden.
    Es sind sehr viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Hoffnung in den Förderverein stellen und hoffen, dass es doch noch einen Ausweg gibt. Ich bedanke mich bei Ihnen und wünsche Ihnen eine ruhige Adventszeit.»
  • 21.11.2019:
    Leserbrief im St.Galler Tagblatt
  • 14.11.2019: Präsident der Toggenburger Ärzte kritisiert Regierung scharf: «Alternativmodelle wurden nicht ernsthaft verfolgt», Interview auf tagblatt.ch
  • 29.10.2019:
    «Herzlichen Dank für Ihr Engagement zugunsten des Spitals Wattwil. Ich frage mich die ganze Zeit, wer ist verantwortlich, wen kann man für die Fehlinvestitionen verantwortlich machen? Schliesslich hat das St.Galler Stimmvolk 1 Mrd. Franken gesprochen, und diese sind nun grösstenteils obsolet. Meist werden hohe Gehälter in Politik und/oder Verwaltung und/oder Unternehmen mit zusätzlicher Verantwortung begründet. Dies ist aber nutzlos, wenn die Verantwortung nicht irgendwann eingefordert wird und keine Konsequenzen drohen…
    Ein besorgter Bürger, der seinen fehlinvestierten Steuergeldern nachtrauert»
  • 23.10.2019:
    «Vielen Dank für die grossartige Arbeit. Ich bin froh, dass wir regelmässig informiert werden. Langsam frage ich mich, ob eine solche Misswirtschaft noch gesetzeskonform ist. Wäre mir das in der Privatwirtschaft passiert, hätte mich der Verwaltungsrat meiner Firma sicher vor Gericht gezerrt. Gibt es da Möglichkeiten, etwas zu unternehmen?»